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2 Comments

    Verena Leusch
  • Schule als Teil des real stattfindenden Lebens zu begreifen, finde auch ich sehr wichtig. Viele von uns haben wahrscheinlich folgenden (unsäglichen) Satz irgendwann zu hören bekommen, wenn sie gewagt haben nachzufragen, wozu man einen bestimmten Lernstoff überhaupt brauche: “Nicht für die Schule, sondern fürs Leben lernst Du.”
    Da stellt sich doch die Frage: Was ist denn Schule? Ist das kein Leben bzw. hat die mit dem Leben nichts zu tun?
    Was Herr Scharmer beschreibt, hätte ich mir als Schülerin (oder überhaupt als Kind und Jugendliche) auch gewünscht: Durch “Berührungsflächen” von Schule und Umfeld ein stärkeres Gespür dafür vermittelt zu bekommen, dass auch ich (als Kind und Jugendliche) ein Teil des stattfindenden Lebens und der Gesellschaft bin. So war die Schule (krass ausgedrückt) ein Warteraum, in dem irgendwie auf irgendeine Zukunft vorbereitet wurde. Schüler*innen waren Konsumenten keine Mitgestalter dieses Prozesses – Exklusion also. So habe ich das rückblickend zumindest erlebt.
    Die Erfahrung von Selbstwirksamkeit bereits während der Schulzeit zu machen, schätze ich als absolut notwendig ein, um die Heranwachsenden auch zu lehren mit dieser “Macht” umzugehen.

  • Hulya Kurtgozoglu
  • Die Schulzeit macht einen großen Teil des Lebens einer Schülerin/eines Schülers* aus bzw. bis zum Schulabschluss verbringen sie in der Schule viel Zeit. Demnach finde ich es auch wichtig, die Schule nicht nur als einen Teil des Lebens der SuS* anzusehen, sondern auch diesen Lebensabschnitt als SuS* mitgestalten zu können. Die Möglichkeit zu haben, an diesem Leben wahrhaftig teilzunehmen und nicht nur die vorgegebene Schulzeit “abzusitzen”, wird die SuS* meines Erachtens mehr motivieren und fördern.

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