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3 Comments

    ute wittmann
  • “Inklusion gibt es nicht zum Nulltarif” (Zitat Glasl)
    Ich fasse seine Worte kurz zusammen, weil sie die Notwendigkeit zeigen, sich mit dem Thema intensiver zu befassen:
    *Kompetz hat seinen Preis, wenn Betreuung nicht kompetent durchgeführt wird, ist es zum Scheitern verurteilt.
    *Man muss bereit sein, ernsthaft daran zu arbeiten, Fragen zu stellen, gemeinsam daran zu arbeiten.
    *Es kommt nicht “von selber” zustande und braucht soziale Kompetenz.
    *Es gibt viele Modelle die sich die Ganzheitlichkeit der Waldorfpädag.” abgeschaut” haben. Schulentwicklung, gerade im Hinblick auf Inklusion, passiert nicht von selbst, sonder kommt erst in Bewegung, wenn wir uns der Notwendigkeit bewusst sind und bereit sind, hier aktiv zu werden. Im Sinne der Kinder und der gesellschaftlichen Anforderungen ist dies überfällig.

      Ulrike Barth
    • Es ist so wunderbar, dass Sie alle auch so inspiriert werden durch diese Menschen, die ich interviewen durfte!

  • Verena Leusch
  • Was Herr Glasl hier ja als Realität beschreibt (politische Lippenbekenntnisse auf die keine nachhaltigen politischen Entscheidungen folgen; Erwartungen an Schulen, die nicht dem institutionellen “Entwicklungsstand” entsprechen; und folglich die Enttäuschung über das im Grunde vorprogrammierte Scheitern inklusiver Schulprojekte) beschreibt ja, welch fatalen Folgen es auch im großen, gesellschaftlichen Zusammenhang haben kann, wenn im Entwicklungs- und Evaluationsprozess Phasen übersprungen werden. Das ist sicherlich in vielen Ländern noch ein großes Problem und bringt Schulen in ein Dilemma zwischen visionären Ideen und mangelnden Ressourcen. Bildung und Inklusion gibt es nicht zum Nulltarif. Die traurige Frage lautet: Wieviel ist uns eine gute Zukunft für unsere Kinder (und damit letztlich aller Menschen) wert? Die Antwort darauf sollte eigentlich klar sein. Aber um ein Umfeld zu schaffen, in dem diese Zukunft auch gedeihen kann, muss die Politik mitziehen und das erfordert ein großes Umdenken – beispielsweise: wie wir Menschen sehen; was Gemeinschaft und Gesellschaft für uns bedeuten; was wir unter Fortschritt verstehen.

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